Saalebrücke

Halle

  • Saale-km: 102
  • Postleitzahl: 061..5
  • Tel.-Vorwahl: 0345

Halle liegt an den Ufern der Saale, am Rand der Leipziger Tieflandsbucht in einer reizvoll gegliederten Kulturlandschaft. Die Höhenlage beträgt 76 bis 136 m über NN mit einer Fläche von 135 km², davon sind 71 km² Grün- und Wasserfläche.

Geschichtliches:

  • Vor 6000 Jahren wurde in Halle bereits Salz gewonnen und schon die alten Germanen nutzten den geographisch günstigen Saaleübergang. Der Name "Hall" ist keltischen Ursprungs und bezeichnet einen Ort der Salzbereitung. Die reichen Solevorkommen trugen zur Ansiedlung und Entwicklung der Stadt bei.
  • Im Jahre 806 zog König Karl, Sohn von Karl des Großen, mit seinem Heer an die Saale, um die Sorben über den Fluss zu zurückzudrängen. Zum Schutze des Saaleüberganges, der Koten und der Salzbrunnen ließ er beim Ort "Halla" ein Kastell anlegen, was im Jahre 906 durch die Ungarn zerstört wurde.
  • Zum Schutze der Saalegrenze und der Siedlung "Halla" errichtete König Heinrich I. auf dem hohen Porphyrfelsen nahe des Flusses dann die stark befestigte Burg Giebichenstein. Der Schwerpunkt der Stadtentwicklung lag zunächst bei der Burg.
  • König Otto I. übereignete 961 u.a. die Burg Giebichenstein mit ihrer Saline dem Moritzkloster Magdeburg, aus dem sich 968 das Erzbistum Magdeburg gründete. Die Magdeburger Erzbischöfe nutzten die Burg als Residenz. Erzbischof Friedrich III. ließ die Unterburg erbauen.
  • 981 wurde der Leichnam des Erzbischofs Adelbert von Magdeburg auf der Saale per Floß von Giebichenstein bei Halle nach Magdeburg gebracht.
  • 984 erhielt Halle Markt-, Münz-, Zoll- und Bahnprivileg.
  • Das älteste überlieferte Wasserbauwerk Halles, der Mühlenstau, soll sich unterhalb der Siedlung an der Saale befunden haben. Der 1121 (andere Angaben sagen 1283) vom Kloster Neuwerk errichtete Mühlenstau existiert heute nicht mehr, der Mühlengraben aber hat seinen Namen behalten.
  • Im 12. Jh. entwickelte sich die unter erzbischöflicher Vormundschaft stehende Salzstadt sprunghaft. Auf Veranlassung von Wiprecht von Groitzsch, der 1118-24 Burggraf in Halle war, wurden die Wehranlagen der Stadt ausgebaut und eine neue Stadtmauer errichtet.
  • 1128 reiste Bischof Otto von Bamberg per Schiff mit Waren (Getreide und Salz) von Halle nach Havelberg mit dem Ziel Pommern.
  • Die Stadt erlangte 1263 ökonomische und politische Unabhängigkeit, trat 1280 der Hanse bei und gehörte zu den wichtigsten Handelsplätzen Deutschlands. Die Stadt vergrößerte sich und der Markt wurde auf die Hochfläche des Salzwerkes verlegt. 1335 war die Befreiung von erzbischöflicher Gerichtshoheit. Doch als die Hallenser sich untereinander nicht einig waren, nahm der Bischof die Unbotmäßigen wieder unter seine Fuchtel.
  • Um 1450 wurden die Wehranlagen der Stadt weiter ausgebaut, es gab 40 Wertürme.
  • Auf Forderung von Erzbischof Günter erfolgte 1479 der Austritt aus der Hanse.
  • 1484-1503 wurde die Zwing- und Fronfeste Moritzburg errichtet. Sie wurde später Residenz der Erzbischöfe von Magdeburg. Von beiden Burgen (Giebichenstein und Moritzburg) aus beeinflußten die Erzbischhöfe über viele Jahrhunderte die Entwicklung der Stadt. Erst mit der Reformation gelang es 1541 der halleschen Bürgerschaft, die Macht der Erzbischöfe zu mindern.
  • Kardinal Albrecht, der Nachfolger von Erzbischof Ernst, gab der Stadt mehr Raum zum Leben, er war der Stadt besser gesonnen als sein Vorgänger und wählte Halle zu seiner Lieblingsresidenz. Er gestaltete Stadt und Moritzburg um, wobei der wehrhafte Charakter der Burg verloren ging.
  • 1524 war die Gründung der Salzwirkerbrüderschaft im Tale zu Halle.
  • Der 30-jährige Krieg hinterließ große Zerstörungen, von denen sich die Stadt erst nach dem Übergang des Erzbistums Magdeburg an das Kurfürstentum Brandenburg 1680 erholen konnte.
  • Kurfürst Friedrich III. legte 1694 den Grundstein zur ersten steinernen Schleuse auf der Saale in Trotha bei Halle. Die Schleuse Halle wurde 1817-20 errichtet und 1893 instandgesetzt.
  • 1694 fand die prunkvolle Eröffnung der halleschen Universität durch den brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. statt. 1698 wurden die "Franckeschen Stiftungen" durch August Hermann Francke gegründet.
  • 1721 wurde auf der Halbinsel zwischen den Saalearmen die Königliche Saline gegründet, die 1868 an die hallesche Pfännerschaft übergeben wurde, so dass die alten Produktionsanlagen auf dem Hallmarkt abgebrochen wurden aber noch bis 1964 Sole gewonnen wurde. Seit 1967 befindet sich an dieser Stelle das heutige Halloren- und Salinemuseum.
  • 1807 wurde Halle dem Königreich Westfalen angegliedert.
  • 1815 gehörte Halle zur preußischen Provinz Sachsen.
  • Nach dem Einzug der Franzosen 1806 wurde die Universität wegen ihrer patriotischen Haltung für einige Jahre geschlossen. Im Ergebnis der territorialen Festlegungen des Wiener Kongresses erfolgte 1817 der Zusammenschluss der Universitäten Wittenberg und Halle, die Vereinigte Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg entstand, erst ab 1933 "Marin-Luther-Universität". Die Studentenzahlen wuchsen, so wurde 1832 mit dem Bau des klassizistischen Universitätsgebäudes begonnen, 1891 entstand das Robertinum, 1902 das Melanchthonianum und 1911 das Thomasianum.
  • 1840 erhielt Halle Eisenbahnanschluss. Der Hauptbahnhof mit dem imposanten Eingangsportal wurde 1890 seiner Bestimmung übergeben.
  • 1854 wurde in Halle der erste Saalehafen, der "Sophienhafen", eingeweiht. Er erhielt 1894 Bahnanschluss. 1968 wurde der Schifffahrtsbetrieb dort eingestellt.
  • 1876 bis 1879 wurde zwischen Halle und Alsleben ein Leinpfad für Zugtiere zum Ziehen von Schiffen angelegt und 1883 wurde auf der Saale die Kettenschiffahrt eingeführt. Sie ging zunächst von Saalhorn bis Calbe und schon ein Jahr später bis Halle-Schieferbrücke. 1895 wurde der "Hallesche Speditions-Verein" und 1899 die "Reederei der Saale Schiffer GmbH" gegründet. 1901 wurde der erste Eildampfer für die Saale mit Namen "Halle" in Dienst gestellt, 1902 ein zweiter mit Namen "Leipzig" und ab 1910 wurde zwischen Halle und Berlin ein ständiger Eilgutverkehr eröffnet. 1911 kamen die Dampfer "Borussia" und "Germania" hinzu.
  • Im Zuge des Neubaues der B80 sowie der Verlegung der Saale wurde 1968 an der Hallenser Schleuse ein neues hydraulisches Dachwehr seiner Bestimmung übergeben. Die Begradigung bei Lettin unterhalb vom Hafen Halle-Trotha wurde 1969 fertig.
  • Der Hafen Halle-Trotha besteht seit 1928. 1993 wurden Voraussetzungen geschaffen, um für die Zukunft ein modernes Güterverkehrszentrum für Schiff, Bahn und LKW zu bauen.
  • Seit 1960 unterstand die "Weiße Flotte" Halle dem VEB Kraftverkehr Halle als selbständige Abteilung Fahrgastschifffahrt.
  • 1990 erfolgte die Vereinigung von Halle und Halle-Neustadt, damit ist Halle an der Saale die größte Stadt Sachsen-Anhalts.
  • Persönlichkeiten:
    • Georg Friedrich Händel (1685-1759), der neben Bach bedeutendste Musiker des 18. Jh., wurde in Halle geboren, besuchte dort das Stadtgymnasium und wirkte als Domorganist und Kantor. 1702, ein Jahr bevor er seine Heimatstadt verließ, trug sich G. F. Händel in die Matrikel der Halleschen Universität ein. Ihm zu Ehren steht ein Denkmal auf dem Marktplatz und finden seit 1952 alljährlich die Händelfestspiele statt.
    • Martin Luther (1483-1546), Professor und Reformator, hielt sich 1510 wegen einer Appellation an den Papst in Halle auf. In den Jahren 1545 und 1546 predigte er in der Marienkirche und regte die Gründung der Marienbibliothek an. Nach seinem Tode wurde sein Leichnam während eines Trauergottesdienstes am 20.2.1546 in der Sakristei aufgebahrt und eine Totenmaske sowie Abdrücke von seinen Händen angefertigt, die sich noch heute im Besitz der Marktkirche befinden.
    • August Hermann Francke (1663-1727), Pädagoge und pietistischer Theologe, gründete 1698 in Halle die Frankeschen-Stiftungen, die aus Waisenhäusern und Bildungseinrichtungen für Waisen- und Bürgerkindern bestanden.
    • Christian Thomasius (1655-1728) Jurist und Philosoph, hielt ab 1690 Vorlesungen an der Universität in Halle. Er gilt als Vater der der deutschen Frühaufklärung.

Sehenswürdigkeiten:

Blick zur Burg Giebichenstein
  • Die Moritzburg (Friedemann-Bach-Platz 5) befindet sich unmittelbar an einem Saalearm in der Altstadt. Sie wurde 1484-1517 errichtet und nach der Zerstörung im 30-jährigen Krieg wiederaufgebaut. Die Kanonentürme beherbergen jetzt das Kabarett "Die Kiebitzensteiner" und den Studentenklub "Turm". Hausherr ist das Landeskunstmuseum "Staatliche Galerie Moritzburg". Es besitzt historische Sammlungen deutscher Expressionisten und außerdem Kunsthandwerk, Münzen, Grafik und Plastik. Öffnungszeiten: Di 11-20.30 Uhr, Mi-Fr 10-17.30 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr Tel. 37031, 2028259
  • Die Burg Giebichenstein (Seebener Str. 1) wurde bereits im 10. Jh. unter König Heinrich I. als Grenzfeste gegen die Slawen errichtet und später bedeutend ausgebaut. Die Oberburg, seit dem 17. Jh. eine Ruine, ist heute Freilichtmuseum. Der Torturm wurde von 1993-2000 saniert und kann jetzt erklommen werden. Die erhaltene Unterburg ist seit 1919 eine Kunstschule, heute Hochschule für Kunst und Design. Das Bauwerk zählt zur "Straße der Romanik". Öffnungszeiten: 1.4.-14.5. und 16.9.-31.10. Di-So 10-17 Uhr, 15.5-15.9. Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa/So 9-18.30 Uhr, Tel. 2025103
  • Die Neue Residenz wurde ab 1531 von Kardinal Albrecht im Alten Cyriaksspital errichtet. Der zweigeschossige Frührenaissancebau wurde im 19. Jh. stark verunstaltet, erhalten blieb der Kapellenbau von 1537.
  • Marienkirche Halle Die viertürmige Marienkirche wurde 1529-40 anstelle zweier romanischer Vorgängerkirchen errichtet. 1529 läßt Kardinal Albrecht die Marktkirche "St. Marien" und die "Getrudenkirche" bis auf die Türme abreißen und die heutige Marienkirche errichten. Sie ist eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche ohne Chor, mit reichem Netzgewölbe und mit interessanter Innenausstattung u.a. mit Werken von Lucas Cranach d.Ä.. Es ist die Taufkirche Händels, der später auf der Reichelorgel der Kirche spielte. Martin Luther predigte 3 mal in der Marienkirche. Auf seine Anregung wurde 1561 die Marienbibliothek gegründet. Sie enthält die älteste Sammlung von Kirchenschriften Deutschlands u.a. eine Lutherbibel mit handschriftliche Notizen Luthers. Besichtigung: täglich, Führung So 15 Uhr, Tel. 31986
  • Der Dom ist der einzige Großbau der Frühgotik in Halle. Um 1290 wurde er als Klosterkirche der Dominikaner erbaut und 1520-41 war er unter Kardinal Albrecht Hauptkirche des Erzbistums Magdeburg. Die bedeutendste Ergänzung aus der Stiftszeit ist der Zyklus der 17 Apostelfiguren an den Pfeilern. Führung nach Voranmeldung: Pfarrhaus, Kleine Ulrichstr. 6, Tel. 2024185, Info: Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt
  • Die Moritzkirche ist der wertvollste mittelalterliche Bau der Stadt. Als Pfarrkirche der Salzwirkerbrüderschaft wurde sie 1388-1411 von Peter von Mortal und Conrad von Einbeck errichtet. Die spätgotische Hallenkirche ist mit reichem Figurenschmuck ausgestattet, z.B. der heilige Mauritius ("Schellenmoritz"), die klagende Maria und eine Portraitbüste.
  • Die Böllberger Dorfkirche ist eine romanische Saalkirche mit Apsis aus dem 12. Jh. Das Bauwerk ist ungewöhnlich gut erhalten und zählt heute zur "Straße der Romanik".
  • Die Ulrichskirche wurde von 1339 bis 1510 als zweischiffige Hallenkirche erbaut. 1975/76 erfolgte der Umbau zur heutigen Konzerthalle. Tel. 2028936
  • Die fünftürmige Pauluskirche, 1903 geweiht, war Namensgeberin und gestalterischer Mittelpunkt des in der Gründerzeit entstandenen Pauluswohnviertels. Um sie herum sind die Straßen ring- und strahlenförmig angeordnet.
  • Der Marktplatz gilt als einer der markantesten Marktplätze Deutschlands. Auf ihm bilden die Blauen und die Hausmannstürme der Kirche "Unser lieben Frauen" sowie der freistehende Rote Turm gemeinsam das Wahrzeichen Halles, die "Fünf Türme".
  • Der Rote Turm entstand zwischen 1418 und 1506 als freistehender Glocken- und Uhrturm mit einer Höhe von 84 m. Er ist ein Symbol des aufstrebenden bürgerlichen Selbstbewußtseins. Seit 1993 befindet sich hier vermutlich das größte Glockenspiel der Welt mit 76 Glocken.
  • Hallenser Roland Figur Der Hallesche Roland (am Roten Turm) ist Symbol für das Burggrafengericht und wurde um 1250 aufgestellt. Er ist der einzige seiner Art, der keine Uniform trägt und eher wie ein Burggraf aussieht. Er hat Schwert und Schild, auf dem einst der Spruch gestanden haben soll: "Frieden gent ick, Recht verbürg ick, Missetat würg ick". Der hölzerne Roland wurde 1719 durch eine originalgetreue Sandsteinkopie ersetzt.
  • Auf dem Hallmarkt lagen die ergiebigen Solquellen, die Halle berühmt machten. Sie speisten die 4 Brunnen, den Wendischen oder Gutjahrbrunnen, den Meteritzbrunnen, den Deutscherbrunnen und den Hakeborn. Noch bis zum vorigen Jahrhundert befanden sich hier die Salzgewinnungsstätten der pfännerschaftlichen Saline mit Siedehäusern, Pferdegöpeln und Pumpenhaus.
  • Der "Eselsbrunnen" auf dem Alten Markt erinnert an die Sage, wonach anstelle von Kaiser Otto, einst ein Müllerbursche mit seinem Esel auf dem rosengeschmücktem Wege in die Stadt spazierte. Der Kaiser, für den der Weg geschmückt war, kam über einen anderen Weg in die Stadt. Der Brunnen wurde 1906, die Figur 1911 erneuert.
  • Das Händeldenkmal bildet den optischen Mittelpunkt des Marktes und wurde 1859, zum 100. Todestag des halleschen Komponisten, von Liebhabern seiner Musik gestiftet.
  • Das Francke-Denkmal (im Lindenhof der Franckeschen Stiftungen) ist dem Begründer der einmaligen "Schulstadt" für Arme und Waisenhauskinder - August Hermann Francke (1663-1727) - gewidmet. Im Jahre 1829 wurde es von Christian Daniel Rauch geschaffen, wobei Karl-Friedrich-Schinkel den Sockel entwarf.
  • Das Jüdische Denkmal (Großer Berlin) soll an die Greultaten der Reichskristallnacht erinnern und wurde 1985 von Christian Riecken aus Originalteilen des Portals der ehemaligen Synagoge errichtet.
  • Die Giebichensteinbrücke (auch Kröllwitzer Brücke) über die Saale wurde 1926/28 als Spannbetonbogen errichtet. Sie besteht aus dem Hauptbogen mit 60m Spannweite und 3 Nebenbögen. Der Bauhäusler Gerhard Marcks schuf 1928 die Tierskulpturen auf den Pfeilersockeln.
  • Der Leipziger Turm ist der letzte erhaltene Turm der alten Stadtbefestigung. Der um 1450 erbaute Wehrturm war Verstärkung des ehemaligen Galgtores.
  • Der Wasserturm Nord wurde 1899 in Betrieb genommen. Der 54 m hohe Bau stellt nicht nur technisch sondern auch architektonisch eine Meisterleistung dar.
  • Das Stadthaus (Marktplatz) wurde 1891/93 im Neorenaissancestil erbaut. Heute ist es Sitz der Stadtverordnetenversammlung und Hochzeitsstätte.
  • Das Graseweghaus, ein prächtiger Fachwerkbau aus dem 16. Jh., weist auf ein Kapitel Stadtgeschichte hin. Bei der Pest von 1348 wurden in dieser Gasse die Aussätzigen eingemauert.
  • Die Neumühle ist eine Wassermühle mit zahlreichen Markierungen von Hochwasserständen der vergangenen vier Jahrhunderte.
  • Das Stadtmuseum Halle befindet sich im Schützenhaus Glaucha (Lerchenfeldstr. 14). Es gibt einen historischen Überblick über die Stadtentwicklung. Öffnungszeiten: täglich 10-17 Uhr, Do 10-20 Uhr, Tel. 2926260, Fax 2926289
  • Das Händelhaus (Gr. Nikolaistr. 5-6) ist das Geburtshaus Georg Friedrich Händels und dient heute als Museum, Konzert- und Forschungsstätte. Tonbandführungen in 21 Sprachen mit der klangvollen Händelschen Musik vermitteln eindrucksvoll und anschaulich Leben und Werk des berühmten Komponisten. Öffnungszeiten: täglich 9.30-17.30 Uhr, Do 9.30-19.30 Uhr, Tel. 500900
  • Das Marktschlösschen (Markt 13) ist ein Spätrenaissancebau mit einem Treppenturm und mehreren Zwerchgiebeln an der Nordwestseite des Marktes. Das Domizil bietet heute eine historische Musikinstrumentensammlung des Händel-Hauses aus mehreren Jahrhunderten. Öffnungszeiten: Mi-So 13.30-17.30 Uhr, Tel. 2025977
  • Das Christian-Wolff-Haus" (Gr. Märkerstr. 10) zeigt im 1558 entstandenen Renaissancebau Ausstellungen zum Leben in der Universitätsstadt Halle. Öffnungszeiten: täglich 10-17 Uhr, Do bis 20 Uhr, Tel. 2213030, Fax: 2926289
  • Salinemuseum Halle Saale Im Halloren- und Salinemuseum (Mansfelder Str. 52) können Besucher die Technologie der Salzgewinnung beim Schausieden miterleben und den berühmten Silberschatz (83 Pokale und 2 Kettengürtel) der Halloren bewundern. Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Sommermonate bis 17 Uhr, Tel. 2025034, Fax: 2021488
  • Das Landesmuseum für Vorgeschichte (Richard-Wagner-Str. 9-10) wurde 1911/12 erbaut und zeigt Sammlungen von Zeugnissen der menschlichen Entwicklung in Mitteldeutschland und es finden zeitweise Sonderausstellungen statt, Öffnungszeiten: Di 9-19.30, Mi-Fr 9-17 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr, Tel. 52473-0, Fax: 5247351
  • Archäologisches Museum, Robertinum (Universitätsplatz 12) Besichtigung nach Voranmeldung, Tel. 832358
  • Das Beatles-Museum Halle (Alter Markt 12) ist eine ständige Ausstellung, die den Werdegang der Beatles anhand von vielen Dokumenten zeigt. Auch seltene und korriose Gegenstände und Fanartikel sind zu bestaunen, Tel. 2903900, Fax 2903908
  • Die Franckeschen Stiftungen (Franckeplatz 1) sind ein in sich geschlossener Schulkomplex mit Naturalienkabinett und Hauptbibliothek in originaler barocker Bibliothekseinrichtung. Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-16 Uhr, Tel. 2127416
  • Das Geiseltalmuseum (Domstr. 5) befindet sich in einem Gebäude aus der Zeit der Frührenaissance am rechten Saaleufer. Es bewahrt einen einmaligen Fundus an Fossilien, der für Bildungszwecke und vergleichende paläontologische Untersuchungen mit anderen eozänen Fundstellen zentrale und herausragende Bedeutung hat. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12, 14.30-17 Uhr, Tel. 37781
  • Der Botanische Garten (Am Kirchtor 3) befindet sich am Rande der Stadt auf einer kleinen Anhöhe am Saaleufer. Er wurde 1698 als Arzneigarten der Martin-Luther-Universität gegründet und ist heute Schaugarten mit Sukkulenten- und Palmenhaus mit über 10000 Pflanzenarten. Öffnungszeiten: Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr (Mai-Sept. bis 19 Uhr), Tel. 832447
  • Reichardts Garten wurde 1791 von dem Musiker Johann Friedrich Reichardt (1752-1814) nach dem Vorbild des Englischen Gartens in Wörlitz geschaffen. Hier trafen sich mit dem Hausherren bedeutende Dichter und Gelehrte aus ganz Deutschland, darunter Goethe, Eichendorff, Brentano und Tieck. Seit 1902 ist der etwa 3 ha große Park in städtischem Besitz und der Öffentlichkeit zugänglich. Der unter Denkmalschutz stehende Park besitzt einen waldartigen Baumbestand auf den Hanglagen mit wertvollen alten Bäumen. Eine Büste erinnert an den Komponisten.
  • Der Stadtgottesacker wurde nach Plänen des halleschen Baumeisters Nickel Hoffmann im Stile eines "Campo Santo" unter dem Einfluss der italienischen Renaissance 1529 angelegt. 94 Arkadenbögen, der Eingangsturm (1590-92) und Grüfte mit reicher Ornamentik verleihen der Anlage ihren besonderen Reiz. Hier finden sich die Gräber bedeutender hallescher Bürger.
  • Der Zoologische Garten Halle (Fasanenstr. 5 a) eröffnete 1901. Der Bergzoo mit seinen harmonisch an den Berg angepassten Gehegen ist in seiner Anlage einzigartig in Europa. Öffnungszeiten: April-Sept. 8-18 Uhr, Febr.-März, Okt.-Nov. 9-17 Uhr, Dez.-Jan. 9-16.30 Uhr, Tel. 5203300, Fax: 5203444
  • Das "Schneiderloch" ist eine Höhle in einem Felsen am Saaleufer nördlich des Giebichensteines. Dort hatte sich Turnvater Friedrich Ludwig Jahn zwischen 1796 und 99 in Sicherheit gebracht. Vor der Höhle wurde 1878 eine Gedenkplatte mit seinem Portrait angebracht.

Wandern und Radwandern:

  • Der Saaleradweg nimmt seinen Lauf durch Halle auf ca 18 km. Von der Fähre Brachwitz führt er durch Lettin, Kröllwitz, über die Peißnitzinsel, weiter am rechten Ufer durch Böllberg, Wörmlitz, Silberhöhe nach Hohenweiden, Schkopau, Merseburg.
  • Landschaftsparks in Halle sind u.a. der Stadtforst, ein 764 ha großes geschlossenes Waldgebiet, die Dölauer Heide, der Pestalozzipark, ein über 1 km langer und ca. 60 m breiter Grünzug im Stadtteil Süd und der Südpark Neustadt, eine Parkanlage in der Ortslage Passendorf. Auch das Saaletal bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit Uferpromenade, Felsen und Inseln auf 10 km Länge.
    Mehr Informationen zu den Parks und Grünanlagen der Stadt beim Grünen Faden.
  • Eine Wanderung zum Aussichtsturm auf dem Reilsberg lohnt sich, denn er bietet die beste Aussicht über die Stadt.
  • Das Waldgebiet des Petersberges (ca. 15 km entfernt) hat eine Fläche von ca. 250 ha und wurde nicht zuletzt wegen seiner landschaftlich reizvollen Umgebung besonders in den letzten Jahren zum Naherholungsgebiet ausgebaut. Es bietet einen Heimattierpark, eine Reitsportanlage, eine Freilichtbühne und einen ausgewiesenen etwa 10 km langen Radwanderweg. Ausserdem befindet sich dort die Stiftskirche sowie ein Museum.
  • ADFC-Kreisverband Halle, organisierte Touren, aktuelle regionale Hinweise u.a., Tel. 2929714
  • Fahrradhändler mit Reparaturservice:
    • Bike Insider (Verkauf, Verleih, Service), Mansfelder Str. 43, Tel. 2090932, Fax: 2090933
    • Bike In - Bicycles & Components (Verkauf und Service), Große Ulrichstr. 48, Tel 2021004, Fax: 2021004
    • Fahrrad Focken(Verkauf und Service), Große Steinstr. 54/55, Tel./Fax 2835656
    • Fahrrad Liebsch (Verkauf und Service), Steinweg 36, Tel./Fax 2027323, email: fahrrad-liebsch(at)t-online.de
    • Fahrradies Fahrradfachgeschäft (Verkauf und Service), Bernburger Str. 25, Tel. 2909727, 2098682, Fax: 2909728
    • Fahrradhaus Skorpion (Verkauf und Service), Ludwig-Wucherer-Str. 71, Tel. 2029051, email: ehm(at)fahrradhaus.com
    • A3K (Verkauf und Service), Burgstr. 47, Tel. 1319114
    • eldo"rad"o (Verkauf und Service), Trothaerstr. 14, Tel. 4162057
    • Zweirad Plato (Verkauf und Service), Stadelberg 3, Tel. 5504249
    • Zweirad Lampe, Ernst-Thälmann-Str. 10, Holleben bei Halle, Tel. 9598200, Fax: 6130340
    • Surf In Bike Out (Verkauf und Service), Beesener Str. 236, Tel./Fax: 1212491, email: surfin-bikeout(at)t-online.de
    • Rad + Tat, Fahrradselbsthilfewerkstatt der Jugendwerkstatt Bauhof gGmbH, Reilstraße 126, Tel.: 5226756
    • Fahrradhof (Verkauf und Service), Wiesenstr. 7, Tel./Fax: 7809703
    • Fahrradverleih Räderei, Seebener Str. 190, Tel. 5226146, 5502392

Freizeit und Erholung:

  • Stadtführung durch die historische Altstadt - ein Gästeführer berichtet Interessantes und Wissenswertes zur Geschichte, zu den Menschen, zu Kunst, Kultur und Architektur der Stadt. Termine sind bei der Tourist-Information zu erfragen, Treffpunkt ist am Roten Turm (Markt).
  • Stadtrundfahrt mit der historischen Straßenbahn: Beim Erleben der technischen Kostbarkeit der halleschen Straßenbahngeschichte erfahren Sie vom Gästeführer Interessantes und Wissenswertes zur Geschichte links und rechts der Schienen. Termine: Oster- und Pfingstsamstag 10.45, 12 und 13.30 Uhr, Treffpunkt Stadthaus - Marktplatz.
  • Peißnitzinsel mit Kindereisenbahn "Peißnitzexpress", Tel. 8060316
  • Galopprennbahn, Tel. 642025
  • Reit- und Fahrtouristik in der Dölauer Heide, Tel. 658150
  • Größte Indoor-Kartbahn Europas, Tel. 5509898
  • Mit den Fahrgastschiffen "Stadt Halle", "Peissnitz" und "Saaletal" werden in der Zeit von April bis Oktober Rundfahrten, Schleusenfahrten in Richtung Brachwitz, Saalefahrten nach Kloschwitz mit Halt in Wettin und Kloschwitz, Saalefahrten nach Wettin mit Aufenthalt; Saalefahrten nach Röpzig, Saale-fahrten nach Brachwitz, Saalefahrten zur Georgsburg mit Halt in Wettin und Rothenburg sowie Kaffeefahrten mit Musik und ohne Halt auf der Saale durchgeführt. Für Familien, Vereine, Betriebe und Gesellschaften können die Schiffe für Rundfahrten, Mondscheinfahrten, Tagesfahrten und Kaffeefahrten gemietet werden. Die Abfahrtsstelle der Schiffe liegt unterhalb der Burg Giebichenstein. Betreiber ist die Reederei Riedel GmbH Halle, Büro auf dem Restaurationsschiff "Rheinpfalz", 06014 Halle, Tel. 2832070, Fax 6845376
  • Freibäder und Schwimmhallen:  (Preise)
    • Freizeitbad "Maya Mare", Am Wasserwerk 1, 06132 Halle (Beesen), Tel. 7742-0, Fax: 7742200
    • Campingplatz am Nordbad, Halle Trotha, (40 Stellplätze, 2 Bungalows), Am Nordbad 12, Tel. 5234085
    • Freibad Ammendorf, Kurt-Wüsteneck-Str. 23, Tel. 788610
    • Freibad Gesundbrunnen, Kantstr. 3, Tel. 41149
    • Freibad Angersdorfer Teiche, Steiler Berg, Tel. 684879
    • Freibad Heidesee, Tel. 647617, 747617 ??
    • Freibad und Schwimmhalle Saline, Mansfelder Str. 52, Tel. 2029639
    • Schwimmhalle Maritim, Tel. 51010
    • Schwimmhalle Stadtbad, Schimmelstr. 1-4, Tel. 5125011, Tel. 2214905
    • Schwimmhalle Halle-Neustadt, Am Stadion 4
    • Schwimmhalle Robert-Koch-Str. 31

  • Gaststätten und Unterkünfte:
      Restaurantschiff Marie-Hedwig auf der Saale
    • Maritim Hotel "Stadt Halle", Riebeckplatz 17, Tel. 51010
    • Alba-Hotel "Zur Mühle", An der Mühle, Tel. 506700
    • Dorint-Hotel Charlottenhof, Dorotheenstr. 12, Tel. 2923-0, Fax 2923100
    • Hotel "Saaleblick", Felsenstr. 19b, Tel. 37491
    • Hotel "Am Stadtbad", Gr. Steinstr. 63-65, Tel. 503270
    • Hotel "Bergschenke", Kröllwitzer Str. 45, Tel. 21188-0, Fax 2118822
    • "Ratskeller", Marktplatz 2, Tel. 502637
    • Gaststätte "Krug zum grünen Kranze" mit Biergarten am Saaleufer, Talstr. 37, Tel. 2998899, Fax 2998898
    • Bootsschenke "Marie-Hedwig", Riveufer 11, Tel. 5321213
    • Restaurationsschiff "Rheinpfalz", Riveufer, Tel. 2832070
    • Gaststätte "Saalekahn", Ankerstr. 2, Tel. 2323395
    • Gaststätte und Biergarten "Felsenpavillon", Riveufer 6, Tel. 5231443
    • "Ruderhausgaststätte", Zur Rabeninsel 23, Tel. 4820640
    • Gaststätte "Saaletal", Uferstr. 13, Halle-Lettin, Tel. 6802744
    • Gasthausbrauerei "Zum Schad", Reilstr. 10, Tel. 5230366
    • Jugendherberge Halle, August-Bebel-Str. 48 a, 06108 Halle, Tel. 24716 befindet sich im Stadtzentrum in der Nähe des Opernhauses, hat 2- bis 8-Bett-Zimmer und 3 Aufenthaltsräume.

Regelmäßige Veranstaltungen:

  • Hallesches Hansefest (Mai)
  • Hallesche Musiktage - Teil des Musikfestes Sachsen-Anhalt (Mai)
  • Händelfestspiele (Juni)
  • Laternenfest mit Bootskorso und großem Feuerwerk zu Händels berühmter Feuerwerksmusik (letztes Augustwochenende)
  • Drachenfest auf den Passendorfer Wiesen - Galopprennbahn (September)
  • Salzwirkerbrüderschaft-Feste
  • Schausieden im Salinemuseum (einmal im Monat an einem Sonntag)

Verkehrsanbindungen:

  • Autobahn:
    • A14 Dresden - Leipzig - Halle - Magdeburg
    • A9 Berlin - Nürnberg
  • Bundesstraßen:
    • B6 Quedlinburg - Aschersleben - Halle - Leipzig
    • B80 Halle - Eisleben - Sangerhausen - Nordhausen
    • B91 Halle - Merseburg - Weißenfels - Zeitz
    • B100 Bitterfeld - (A9) - Halle
  • Bahnverbindungen:
    • nach Berlin, Cottbus, Erfurt, Halberstadt, Leipzig, Dresden, Magdeburg, Kassel, Saalfeld, Nürnberg, München, Köln, S-Bahn, Straßenbahn im Stadtverkehr
  • Busverbindungen:
    • z.B. nach Salzmünde, Landsberg, Wettin, Brachwitz, Rothenburg, Könnern, Hettstedt, Querfurt, Merseburg, Eisleben, Weißenfels, Mücheln, Naumburg, Sangerhausen, Flughafen Leipzig-Halle und Stadtlinien
    • Hallesche Verkehrsgesellschaft
  • Flugplatz:

Informationen:

Nächster Ort flussabwärts: Brachwitz